Orchesternews

Nachruf Prof. Johannes Wetzler

Prof. Johannes Wetzler, der langjährige und erste Dirigent unseres UNIO, ist am 7.6.2020 im 84. Lebensjahr in Linz verstorben.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Chordirektor und Dirigent am Landestheater Linz war Johannes Wetzler seit dem Jahre 1979 von Anfang an als Dirigent am Bestehen und Weiterentwickeln des Universitätsorchesters beteiligt. Mit ersten kleineren Konzerten im Bereich barocker Musik erweiterte er gemeinsam mit dem stetig wachsenden Orchester die Programme auf Vorklassik, Klassik und später immer weiter herauf zur Moderne. Durch sein gestalterisches Genie und seine große Musikalität ist es ihm gelungen, das Orchester immer wieder zu ungeahnten Leistungen zu bewegen.

Das UNIO spielte unter seiner Leitung im Zeitraum von 1979 bis zum Jahre 2008 insgesamt rund 100 Konzerte mit mehr als 200 Werken verschiedenster Komponisten, darunter etliche Raritäten wie beispielsweise eine Rossini-Messe oder das Requiem von Suppé, sowie mehrere Benefizkonzerte „für ein Linzer Musiktheater“ mit Opern-, Operetten- und Musical-Literatur. Auch gemeinsame Aufführungen mit der Linzer Singakademie, dessen musikalische Leitung er ebenfalls jahrelang innehatte, bleiben unserem Orchester in Erinnerung.

Im Jahre 1989 erhielt Johannes Wetzler das Ehrenzeichen der Johannes Kepler Universität Linz, 1995 das silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich.

Die Verabschiedung fand am 30. Juni um 11 Uhr im Urnenhain in Linz-Urfahr statt.


Musik malen? – Kunstprojekt zu „Bilder einer Ausstellung“

Das UNIO, das Universitätsorchester der Johannes Kepler Universität Linz, ist vor 40 Jahren gegründet worden. Wir feiern dieses Jubiläum am 21. November 2019 mit einem Konzert im Brucknerhaus. Auf dem Programm stehen unter anderem die “Bilder einer Ausstellung” von Modest Mussorgsky.

Wir werden die folgenden „Bilder“ musikalisch präsentieren:

  • Der Gnom
  • Das alte Schloss
  • Die Tuilerien (Spielende Kinder im Streit)
  • Bydlo – der Ochsenkarren
  • Die Hütte der Baba-Jaga
  • Das große Tor von Kiew

Wir laden ein, zu einem oder mehreren Titeln Gedanken und Emotionen in Kunstwerken auszudrücken, anschließend zu fotografieren und das Foto bei uns einzureichen. Es darf jede Technik und Kunstform verwendet werden. Ausgewählte Werke werden in einer Ausstellung im Foyer des Brucknerhauses und während des Konzertes mittels Beamer für alle Konzertbesucher live zur Musik sichtbar sein.

Außerdem wird jedes geschaffene und eingereichte Kunstwerk im Internet in einer Dauerausstellung zu sehen sein.

Der Link zur Einreichung lautet: http://bit.ly/40JahreUNIO

Einreichungsschluss: 8.11.2019


Rückblick auf die Veranstaltung „Kidsversity meets UNIO“

In der Woche vom 19.8. 2019 bis 24.8.2019 malten zehn junge Künstler zwischen 6 und 12 Jahren im Rahmen der Veranstaltung „Kidsversity meets UNIO“ zur Musik der „Bilder einer Ausstellung“ des russischen Komponisten Modes Mussorgsky.

Diese Kunstwerke werden dann beim Jubiläumskonzert zum 40-jährigen Bestehens des Uniorchesters am 21.11.2019 im Brucknerhaus Linz öffentlich präsentiert, und die Kinder dürfen als Ehrengäste das Konzert besuchen.

Am Beginn dieser kreativen Tage stand ein gemeinsamer Vormittag der Kinder mit Instrumentalisten des Universitätsorchesters. Instrumente, wie z.B. Klarinette, Posaune, Geige, Cello und Kontrabass wurden vorgestellt und durften von den sehr interessierten Teilnehmern ausprobiert werden.

 

Mit Unterstützung konnten die kleinen Musiker kleine Melodien zum Besten geben. Zum Abschluss bildeten wir selbst ein kleines Orchester und musizierten gemeinsam das Lied „Bruder Jakob“.

Das ist eine kleine Auswahl der fertigen Kunstwerke:


Nachruf Herwig Strobl – März 2019

Herwig als begeisterten Musiker zu beschreiben wäre wohl eine grenzenlose Untertreibung. Sein Leben war ausgefüllt von Musik bis zu dem Zeitpunkt, an dem er das Ende eines Konzertes nicht mehr erleben sollte.

Herwig wirkte in zwei Perioden des Uniorchesters mit – getrennt durch eine Pause – und engagierte sich in seiner zweiten Uniorchester-Karriere nicht nur als Geiger, sondern auch als Ideenbringer im erweiterten Vorstandsteam des Uniorchesters. Besonders die Aufarbeitung der Geschichte des Orchesters und jener die das Orchester formen, lag ihm am Herzen. So interviewte er und schrieb Portraits der Musikerinnen und Musiker bis zum letzten Tag.

Wir verlieren mit Herwig nicht nur einen engagierten Musiker, sondern auch einen kreativen Denker, der uns stets angeregt hat.

Als Zeichen der Anerkennung werden wir für Herwig „Lacrimosa“ aus dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart und die „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven bei seiner Trauerfeier zum Erklingen bringen.


Bericht über die Generalversammlung UNIO und KBO am 21.1.2019 um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Hl.Geist

Am Montag 21.1.2019 fand im Pfarrsaal Hl. Geist die Generalversammlung von UNIO und KBO statt. Beide Klangkörper konnten auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Obmann DI Sebastian Poltschak informierte über die geplanten Konzerte und Projekte. Besonders hervorzuheben ist hier das Gemeinschaftsprojekt „Zauberflöte“ der Opernklasse der Anton Bruckner Privatuniversität und des Universitätsorchesters.


Das UNIO feiert am 21.November 2019 mit einem Festkonzert im Brucknerhaus das 40-Jahr-Jubiläum.

 

Den Gründungsmitgliedern Trude Janeschitz -Kriegl und ihrem im Vorjahr verstorbenen Gatten Univ.Prof. Dr. Dr.hc. Hermann Janeschitz-Kriegl wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Lang anhaltender Applaus bei der Verleihung zeugte von tiefer Wertschätzung für die, für das Uniorchester so bedeutenden Persönlichkeiten.

 


10 Jahre Christian Radner am Dirigentenpult des UNIO

Am Freitag, 9.11.2018 und am Sonntag, 11.11.2018 konnte das UNIO wieder zeigen, dass es für einen ausverkauften Konzertsaal sorgen kann. Der große Saal der Anton Bruckner Privatuniversität und der große Saal der Bruckmühle waren bis auf den letzten Platz besetzt. Insgesamt waren es 750 Zuhörer!

Das diesjährige Herbstkonzert trug den Titel Per aspera ad astra – durch die Dunkelheit zum Licht. Nach der Eröffnung mit der Ouvertüre zu Mozarts „Zauberflöte“ stand das Konzert für Violoncello und Blasorchester von Friedrich Gulda am Programm. Der erst 18 Jahre alten Cellistin Bernadette Kehrer, die 2018 bei Prima la Musica als Bundessiegerin mit 99,2 Punkten ausgezeichnet wurde,  gelang es, begleitet von den Bläsern des UNIO,  mit dem  technisch und musikalisch anspruchsvollen Werk das Publikum zu begeistern und den Funken der Musik überspringen zu lassen. Nach der Pause folgte die 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Christian Radner hat es wieder geschafft, dieses äußerst anspruchsvolle Werk mit seinen Musikern in der ihm eigenen positiven und wertschätzenden Art zu erarbeiten und einzustudieren. Beginnend in c – Moll wird die Sinfonie im 4. Satz mit strahlendem C– Dur beendet, getreu dem Titel Per aspera ad astra- durch die Dunkelheit zum Licht.

Am Ende des Konzerts durfte unser Obmann Sebastian Poltschak den Rahmen nutzen und unserem Dirigenten Christian Radner zum zehnjährigem Jubiläum als Dirigent des UNIO gratulieren. Wir bedanken uns für die gute Arbeit mit Christian und freuen uns auf ein weiteres gemeinsames Schaffen in den nächsten zehn (und mehr) Jahren!

   


Erfolg bei Prima la Musica – Juni 2018

Unsere Cellistin Bernadette Kehrer konnte beim Bundesbewerb 2018 in der höchsten Altersgruppe AG 4+ mit 99,2 Punkten einen 1. Preis mit ausgezeichnetem Erfolg und somit die höchste Punkteanzahl in dieser Kategorie erzielen!

Bernadette spielt seit ihrem 14. Lebensjahr bei uns im Uniorchester mit und wird im Herbst ihren musikalischen Werdegang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fortsetzen. Sie wird außerdem am 9. und 11. November 2018 mit uns das Gulda Cellokonzert aufführen (Details folgen).

Wir gratulieren nochmals zu diesem sensationellen Erfolg und wünschen dir weiterhin alles Gute und viel Freude beim Musizieren!

   


Bestandene Abschlussprüfungen am OÖ. Landesmusikschulwerk – Juni 2018

Wir freuen uns über die erfolgreichen Abschlussprüfungen (Audit of Art) drei unserer Musiker des UNIO bzw. KBO.
  • Gregor Hacker (Horn) mit Sehr gutem Erfolg
  • Stefan Nadschläger (Klarinette) mit Sehr Gutem Erfolg
  • Michael Brunthaler (Viola) mit Ausgezeichnetem Erfolg

Alle sind mit viel Engagment bei uns im Uniorchester und Kepler Blasorchester dabei und stellen eine wichtige Stütze dar. Wir wünschen euch weiterhin viel Spass beim Musizieren und noch viele schöne musikalische Momente im UNIO und KBO.


Unsere neue CD ist da – Frühjahr 2018

Stolz präsentieren wir unsere neue CD „Somnium – Keplers Traum vom Mond“, die auch hier ab sofort zum Preis von € 14,– (plus einer einmaligen Versandkostenpauschale von 4€) erworben werden kann! Die CD wurde an einem Wochenende im Oktober 2017 anlässlich des „50 Jahre JKU“-Jubiläums aufgenommen und beinhaltet Stücke sowohl des Uniorchesters als auch des Kepler Blasorchesters unter der Leitung von Christian Radner und setzt vor allem das Werk „Somnium“, ein von Thomas Doss extra für unser Uniorchester komponiertes Werk, in Szene!

CD-Inhalt

  • Otto M. Schwarz

    • Glory Fanfare
  • Edward Elgar

    • Pom & Circumstance op. 39, Marsch Nr. 1 in D-Dur
  • Thomas Doss
    • „Somnium“
      Auftragswerk anlässlich 50 Jahre JKU Linz
  • Josef Strauss
    • Sphärenklänge op. 235, Konzertwalzer
  • Very Rickenbacker
    • Ein halbes Jahrhundert, Konzertpolka

CD-Bestellung

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01. January 2018
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Nachruf Hermann Janeschitz-Kriegl – März 2018

Für die 19 Musiker war dieser Termin im Herbst 1979 etwas ganz Besonderes, auf die Inauguration des neuen Rektors Peter Oberndorfer hatten sie sich lange vorbereitet. Es war der erste öffentliche Auftritt für den der Grundstein im Frühjahr 1979 gelegt wurde. Ein Linzer Uniprofessor mit Musik in den Adern, hatte gemeinsam mit seiner Frau die Initiative ergriffen und mit der Gründung eines Orchesters der Musik an der JKU einen neuen Stellenwert gegeben. Aus den damals 19 Musikern ist heute ein Klangkörper mit über 60 Musikern geworden. Im Laufe von nun schon 39 Jahren waren es in Summe aber einige Hundert Musiker, die das Orchester durch ihr Spiel bereichert haben.

     

Viele kamen, viele gingen und nur ganz wenige konnten dem Orchester über all die Jahre die Treue halten. Nicht nur die „Eltern“ unseres Orchesters, sondern die ganze Familie Janeschitz-Kriegl bereichert seit jeher unseren Klangkörper, einerseits musikalisch, aber auch viele Jahre lang in organisatorischer Verantwortung.

Es fällt uns sehr schwer, aber wir müssen nun mit großem Bedauern akzeptieren, dass wir Hermann in Zukunft vermissen werden.

Für die Initiative der Gründung, die jahrzehntelange Förderung des Orchesters und so vieler Musiker und ganz einfach für die unzähligen Stunden der Freude am gemeinsamen Musizieren möchten wir noch einmal unser herzlichstes Danke sagen!

In musikalischer Form werden wir das mit einem Quartett in doppelter Besetzung beim Begräbnis kommenden Dienstag, 20.3., um 10 Uhr in der Pfarrkirche Altenberg tun.

Unser Mitgefühl gilt der ganzen Familie und ganz speziell dir, liebe Trude.


Weiteres: Nachruf Hermann Janeschitz-Kriegl auf der Webseite der JKU